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7 Tipps für einen gelungenen Schulbeginn

Schulbeginn: Dieses Jahr wird alles anders

„Dieses Jahr / Semester wird alles anders“ – diesmal aber wirklich! Wie oft hast du diesen Satz schon gehört oder selbst gesagt? Mit 7 einfachen Lifehacks zeige ich dir, wie du das kommende Schuljahr zu DEINEM Jahr machst – egal, ob du gerade eingeschult wirst oder schon in die Abschlussklasse kommst. (P.S.: Angeblich sollen diese Tricks auch unter dem Schuljahr helfen! 😉)

1) Organisation

Eigentlich der logischste aller Lifehacks und eigentlich beginnst du auch jedes Schuljahr / jedes Semester damit: Es gehört einfach mehr Ordnung in das System. Am Ende des Semesters oder des Schuljahres fehlen dann doch noch die wichtigen Handouts, die zur Prüfung oder Schularbeit kommen. Oder du bist dir zwischendurch nicht mehr sicher, was Hausübung ist. Hier ein paar Ideen, wie du das in den Griff bekommen kannst – du musst nicht alles davon umsetzen. Entscheide dich für die Tipps, die für dich am besten funktionieren – oder vielleicht wirst du auch inspiriert zu ganz eigenen Lösungen:

  • Keine verschollenen Zettel mehr!
    Bei Klarsichtfolien gilt: mehr ist mehr! Hänge ruhig zu viele leere Klarsichtfolien in deinen Ordner. So können die Zettel erst gar nicht abhauen! Für besonders Umweltbewusste: organisiere dir einen kleinen Locher und lass ihn in der Schultasche. (P.S.: „Mehr ist mehr“ gilt auch für Zwischenblätter!)
  • Kein Durchblick bei Deadlines?
    Schreibe dir Erinnerungen gleich in deinen Kalender, wenn du den Termin bekommst – egal ob auf deinem Handy oder lieber in den Schüler*innenkalender aus Papier, in den du gleichzeitig auch zeichnen kannst. (Deine Lehrer mögen es gar nicht, wenn du Termine in dein Handy schreibst? Schreib dir die Termine gesammelt auf einen Zettel und mach es zum Ritual, dass du deinen Kalender direkt nach der Schule fütterst!) Schreib dir ruhig die endgültige Deadline auf und eine Erinnerung 1-2 Wochen vorher, dass du mit Aufgabe xy anfangen musst. Übrigens: auch ein Stundenplan kann dir helfen, deine Zeit im Blick zu haben. In unserem Download-Bereich kannst du dir gratis einen Stundenplan herunterladen.

2) Accountability

Accountability hilft dir, Ziele zu stecken und diese Ziele auch systematisch zu erreichen. Nur was heißt das? Accountability ist echter Einsatz für ein Ziel, das du dir steckst. Accountability heißt, dass du gemeinsam mit deinem Accountability-Buddy auch Ziele erreichst. Ein Accountability-Buddy (zum Beispiel dein*e beste*r Freund*in, dein*e Erziehungsberechtigte*r, ein*e Verwandte*r oder einer von uns Dodos) erfährt regelmäßig, wie weit du schon bist und unterstützt dich dabei, deine Ziele zu erreichen – mit Erklärungen, Motivation, Tipps oder einfach nur mal einer Runde zuhören.

Und wenn es mal mit den Zielen doch nicht so funktioniert hat wie erhofft, dann ist der Accountability-Buddy auch noch dazu da, um dich zu erinnern, wie weit du es trotzdem schon geschafft hast und dass jeder Tag wieder eine Gelegenheit ist, an deinen Zielen und Träumen zu arbeiten – weil jede*r von uns mal Fehler macht oder einen schlechten Tag hat, der aber nichts über uns als Person und unsere Fähigkeiten aussagt!

3) Kenne deine Stärken und Schwächen.

Zahlen kannst du zirkusreif jonglieren, aber Vokabel bleiben einfach nicht hängen? Du kannst Cicero im Schlaf übersetzen, aber verzweifelst regelmäßig an Algebra? Wichtig sind 2 Dinge:

  1. Du kannst ALLES lernen – auch wenn es dir vielleicht gerade nicht so vorkommt. (Und ja: Auch wenn man bei dir Legasthenie, Dyskalkulie oder ADHS diagnostiziert hat!)
  2. Nimm dir mehr Zeit für Dinge, die du dir schwerer merkst und hole dir in diesen Fächern so früh wie möglich Hilfe – nicht erst kurz vor der Schularbeit. Wenn du Unklarheiten gleich beseitigst, wird die Schularbeitsvorbereitung auch in „schwierigen“ Fächern viel chilliger!

4) Trickse dein Hirn aus!

Du hast es einfacher, wenn du Dinge mehrfach hörst? Musst du beim Lernen herumgehen? Oder vielleicht eine Art Poster oder Film dazu gestalten? Egal, welche Technik für dich funktioniert – wende sie an. So wird auch der trockenste Stoff erträglich und lernbar. Übrigens kannst du dein Hirn auch mit ausreichend Pausen und gesunder Ernährung unterstützen. Wie wäre es also mit einer Pause, um einen kleinen Spaziergang zu machen oder ein bisschen Studentenfutter zu knabbern?

Wenn du noch nicht weißt, welche Lerntechniken dir helfen, sei kreativ und experimentiere mit unterschiedlichen Methoden. Keine Ahnung, was für Möglichkeiten du hast? Wir helfen dir gerne dabei, eine für dich passende Methode zu finden.

5) Out of sight = out of mind.

Du hast unfassbar viel Zeit, bis du die Aufgabe abgeben musst? Du hast erst in 3 Monaten Referat? Die VWA musst du erst in 4 Monaten abgeben? Wenn ich eines gelernt habe in 12 Jahren Schule und vielen Jahren Studium ist: Egal wie viel Zeit du hast, du machst vermutlich – wie ich das lange gemacht habe – alles am letzten Drücker. Ganz einfach, weil du sie zwischendurch auch wieder vergisst – out of sight is out of mind. Mein Lifehack: Mach so viel wie möglich gleich und teile dir den Rest ein, damit er so bald wie möglich fertig ist. Dann steht auch einem chilligen Wochenende mit Freunden oder erholsamen Ferien nichts im Wege!

6) Work hard, play harder.

Egal, wie intelligent du bist oder über wie viel Konzentrationsvermögen du verfügst – irgendwann braucht dein Hirn eine Auszeit. Oder es will sich schlicht einmal mit anderen Dingen beschäftigen. Gib ihm diese Möglichkeit und nimm dir Zeit, um dich mit Dingen zu beschäftigen, die dir wirklich Spaß machen. Kurz gesagt: Work hard, play harder! Spiel dein Lieblingsbrettspiel, hör Musik, mach deinen Lieblingssport, mach einen Spaziergang mit deinem Hund, beschäftige dich mit deiner Katze, koche dein Lieblingsgericht, schau deine Lieblingsserie oder einen coolen Film, triff dich mit Freund*innen – mach was auch immer du wirklich cool findest und womit du und dein Hirn euch gerne auseinandersetzt!

Wenn du viel zu lernen hast, mach alle 30-40 Minuten eine Pause von etwa 5-10 Minuten. Wenn du dich allgemein nicht so lange konzentrieren kannst, trainiere deine Aufmerksamkeit mit Rätseln oder deinem Lieblingshobby. Wichtig: Wenn du einen Tag hast, an dem so ü-ber-haupt nichts in dein Hirn rein will, akzeptiere es und probiere es morgen wieder. Dafür hast du dir ja die Zeit vorab schon gut eingeteilt (siehe Punkt 1) Organisation)!

7) Chill einmal!

Schlaf ist nicht nur sehr gesund für deinen Körper und deinen Kopf, sondern hilft dir auch beim Lernen!

Das tut ausreichender Schlaf für dich:

  • er verbessert dein Gedächtnis
  • er hilft dir, gesund zu bleiben – sowohl dein Immunsystem als auch deine Psyche profitieren von ausreichend Schlaf
  • er hilft dir, dich zu konzentrieren

Du schläfst nicht gut? Diese Tricks können dir helfen:

  • Mache untertags ausreichend Bewegung – aber nie direkt vor dem Schlafengehen!
  • Wenn du schlafen gehst, drehe das Handy ab und lege es so weit wie möglich vom Bett weg.
  • Die ideale Schlafumgebung für die meisten Menschen ist dunkel und kühl.
  • Denke vor dem Schlafengehen an die Dinge, über die du dich heute gefreut hast.
  • Mache vor dem Schlafengehen eine Entspannungsübung – es gibt auf YouTube geführte Meditationsübungen und Body Scans, die dir helfen können, dich zu entspannen und deine Sorgen loszulassen.
  • Eine Zu-Bett-geh-Routine kann helfen: Trinke vor dem Schlafengehen ein Glas Wasser, geh Zähne putzen, mach eine kurze Entspannungsübung und dann gute Nacht!
  • Pflanzliche Extrakte wie Passiflora oder Baldrian können beim Einschlafen helfen.
  • Wenn du trotzdem nicht schlafen kannst: Steh wieder auf und gehe ein bisschen herum. Wenn das nicht hilft, kein Stress: Dann konntest du eben eine Nacht lang nicht schlafen und das passiert uns allen mal. Von einer Schlafstörung spricht man übrigens erst, wenn du mehrere Wochen lang nicht schlafen kannst!

 

Alles Liebe und viel Erfolg für deinen Schulstart

Deine Theo

 

 

Du brauchst einen Accountability-Buddy, kompetente Hilfe bei der Organisation oder Hilfe beim Lernen?  Schreib mir gerne auf Signal (+43 / 660 / 32 59 287), Telegram, Instagram (@dodos_denkwerkstatt) oder Snapchat (@dodosdenkw) – oder ruf einfach an! Meine Dodos und ich helfen dir gerne via Zoom weltweit oder offline in 2560 Berndorf (Österreich).

Theo ist die Gründerin von Dodos Denkwerkstatt, studierte Publizistin, ehemalige Biologin und Potterhead. Ihre große Leidenschaft ist es, Menschen Freude am Lernen und am Denken zu vermitteln.